[Zusatzlektion] Digitale Sicherheit

In der digitalen Welt von heute ist es wichtig, die Sicherheit der Reisevehikel im Blick zu behalten. Sie haben sicherlich schon gemerkt, dass in allen Lektionen bisher auch immer wieder der Datenschutz ein Thema war, aber auch die Sicherheit im Online-Umgang mit digitalen Medien ist ein Aspekt, den wir nicht aus den Augen verlieren sollten.

Wer kann meine versendeten Informationen sehen? Ist es möglich, dass jemand anderes meine E-Mails lesen kann? Wer sieht meine Facebook- und Twitter-Profile?

Besonders wichtig ist dies auch bei den Apps, die Sie auf Ihrem Smartphone oder Tablet verwenden, um online Soziale Dinge zu nutzen. Wissen Sie, welche Daten Sie in Ihren Apps freigeben? Wer kann diese Daten sehen und weiterverwenden? Viele Apps enthalten Berechtigungen, mit denen sie Zugriff auf Ihre Dateien und Informationen erhalten,  z. B. auf Ihr Adressbuch oder Ihre Standortdaten. Manche sind sinnvoll, aber nicht jede Berechtigung macht Sinn. Lesen Sie hierzu den Beitrag Vorsicht bei App-Zugriffen: Diese Berechtigungen machen Sinn. Hier erfahren Sie grundlegende Informationen, was wann sinn macht und wann nicht.

Manchmal erkauft man sich durch mehr Berechtigungen eine bequemere Nutzung der App. Ist es das immer wert? Nutzen Sie auch noch alle Apps, die Sie installiert haben oder gibt es inaktive Apps? Wenn ja, sollten diese deinstalliert werden. Das minimiert den Aufwand, Berechtigungen aktuell zu halten.

Und auch wenn Sie sehr restriktiv bleiben: Eine vollständige digitale Sicherheit gibt es nicht.

Entdeckeraufgaben

Aufgabe 1

Prüfen Sie die Zugriffsberechtigungen der Apps auf Ihrem Smartphone oder Tablet.
Gehen Sie zu Einstellungen auf Ihrem Gerät, um zu sehen, welche Informationen Ihre Apps verwenden. Hat Ihre Online-Banking-App z.B. Zugriff auf Ihren Standort? Haben Sie Ihrem Lieblingsspiel, dass Sie heruntergeladen haben, Zugriff auf Ihre Kontakte gewährt? Benötigt die Notizapp wirklich Zugriff auf Ihre Kamera? Und welche App darf auf Ihr Mikrophon zugreifen und benötigt diesen Zugriff nicht.
Die folgenden Hilfseite erklären Ihnen, wie Sie Zugriff auf diese Informationen erhalten.

Schreiben Sie einen kurzen Blogbeitrag über Ihre Erkenntnisse zu den Berechtigungen. Gab es eine Überraschung für Sie bei den Berechtigungen? Haben Sie etwas geändert und warum (nicht)?

Aufgabe 2

Auf Klicksafe.de gibt verschiedene Tipps zur digitalen Selbstverteidigung, z. B. zu alternativen Internetdienste, die helfen spurenarm zu surfen oder alternative Suchmaschine. Dort finden Sie auch zahlreiche weiterführende Links zu den einzelnen Tipps. Ergänzend / alternativ können Sie auch Punkt 2 der Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung der schweizer Digitalen Gesellschaft lesen.
Probieren Sie es aus. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Tipps in einem Blogbeitrag auf Ihrem Blog.

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten. Setzen Sie doch einfach einen Bezug auf diese Lektion (Link) oder schreiben Sie hier einen kurzen Kommentar mit Link zu Ihrem Beitrag.

Soziales Netzwerk – Akademische und Berufliche Netzwerke

Liebe Reisegruppe,

wir haben uns gerade durch ein paar Millionenstädte auf unserer Reise bewegt. Die Reise war interessant, aber auch sehr fordernd. Für einige lassen sich berufliche Anwendungen überlegen, aber oft dienen Sie dem privaten Amüsement.

Heute besichtigen wir Städte, die in unserer realen Welt eher Wolfsburg oder Bielefeld gleichen würden und verstärkt beruflichen Interessen dienen.

Also neben den eher privaten Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Twitter gibt es auch auf eine akademische oder eher berufliche Vernetzung ausgelegte Plattformen. Hier zu nennen wären derzeit ResearchGate und Academia.eu. Beide Plattformen richten sich eindeutig an Wissenschaftler*innen und Forschende.

ResearchGate

ResearchGate wurde im 2008 in Boston, Massachusetts gegründet. 2010 verlegte das StartUp seinen Hauptsitz nach Berlin.

ResearchGate is the professional network for scientists and researchers. Members from all over the world use it to share, discover, and discuss research. We’re guided by our mission to connect the world of science and make research open to all.
(ResearchGate – About)

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[Zusatzlektion] Der digitale Fußabdruck

Unsere Reise ist schon ein gutes Stück fortgeschritten. Wir haben mit Blogs, Twitter, Facebook und Instagram vier Städte unserer Reiseroute abgedeckt. Dabei haben wir uns in den Städten ausgiebig umgesehen, aber unserer Reiseroute selbst nicht unbedingt die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdient.

Zu diesem Zweck habe ich ein kleine Extra-Lektion eingeschoben, um uns da noch ein wenig weiter zu informieren. Wir hatten uns ja bereits ganz zum Anfang über die Online-Identität unterhalten . Dort gab es schon ein paar Hinweise zum Identitätsmanagement und Datenschutz.

In dieser Lektion möchte ich auf dazugehörige Aspekte noch etwas genauer eingehen, denn wenn wir uns im Netz bewegen hinterlassen wir mit jedem Mausklick, mit jeder besuchten Seite Fußabdrücke wie im nassen Sand am Strand. Wir möchten schließlich nicht, dass zu viele Krümel (Cookies) in unserem Bus (Browser) hängenbleiben 😉


Zum „digitalen Fußabdruck“ gehören sämtliche Spuren Ihrer Online-Aktivitäten, vom Like bei Facebook über Kommentare, die Sie zu Nachrichtenbeiträgen oder in sozialen Medien gepostet haben, bis hin zu Ihren Online-Käufen oder auch nur, welche Seiten Sie besucht haben. 

Hierzu habe ich ein schönes Erklärvideo gefunden (Englisch).

Mit Hilfe unseres digitalen Fußabdrucks können andere viel über uns erfahren. Er kann unseren guten (professionellen) Ruf unterstützen, uns aber auch Probleme bereiten. Dieser Fußabdruck ermöglicht es, Kriminellen unter Umständen, unsere Identität zu stehlen oder hilft zukünftigen Arbeitgebern bzw. unseren Kolleg*innen, mehr über uns herauszufinden, als uns vielleicht lieb ist.

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Soziales Netzwerk – Instagram

In dieser Woche beschäftigen wir uns mit Instagram. Dies ist ein Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos. Ähnlich wie bei Twitter oder Mastondon handelt es sich hierbei um eine Mikroblogging-Plattform, die aber weniger textbasiert agiert.

Nach dem Anlegen eines eigenen Nutzerkontos können Sie in Ihrem Profil  Fotos und Videos veröffentlichen. Das Benutzerprofil ist beim Erstellen zunächst für alle Nutzer der Plattform öffentlich zugänglich, aber es lässt sich mit wenigen Klicks in den Einstellungen auf privat umschalten, sodass nur bestätige Personen die Beiträge sehen können.

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Soziales Netzwerk – Facebook

Willkommen zu Modul 3 unseres Kurses: „Soziale Netzwerke“.

In diesem Modul beschäftigen wir uns mit verschiedenen Sozialen Netzwerken. Was machen Soziale Netzwerke aus? Wie funktionieren Sie? Sie werden einige Aspekte in unserer Lektion zu  Facebook kennenlernen, sich bei Instagram Bilder anschauen und sehen, was die eher beruflich oder wissenschaftlich ausgerichteten Netzwerke auszeichnet. Viel Spaß!


Die nächste Millionenstadt, die wir besuchen ist Facebook. Dieses soziale Netzwerk ist ein Angebot, dass sich in erster Linie an Privatpersonen richtet. Das Unternehmensleitbild (Mission Statement) gibt eine deutliche Vorstellung von dem Zweck, den das Netzwerk verfolgt:

Founded in 2004, Facebook’s mission is to give people the power to build community and bring the world closer together. People use Facebook to stay connected with friends and family, to discover what’s going on in the world, and to share and express what matters to them.
(Facebook – Resources)

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Microblogs – Unterwegs mit wenigen Zeichen

Wir haben die erste Reisestation unserer Städtereise fast absolviert. Sie haben in der Zwischenzeit Ihre eigenen Blogs angelegt und sich dort ausprobiert. Dort können Sie sich kurz fassen, z.B. 1 Satz, 1 Bild, eine Urheberrechtsbemerkung oder auch ganze Romane schreiben, wie gefühlt die einzelnen Lektionen in diesem Blog.

Twitter

In dieser Woche beschäftigen wir uns unter anderem mit einem sehr bekannten Dienst: Twitter. Twitter wird oft als Microblogging-Dienst (siehe Wikipedia zu Twitter), soziales Netzwerk oder mit dem Begriff Echtzeitkommunikation umschrieben. Eine Besonderheit gegenüber anderen Diensten ist, dass die Beiträge (auch Tweets genannt) öffentlich sind. Tweets können von Jedem (Twitterer) geteilt und kommentiert werden. Aus diesem Grund erreichen vor allem kontroverse Beiträge eine hohe Reichweite, wie man an den Beiträgen des aktuellen US-Präsidenten, Donald Trump (@realDonaldTrump) sehen kann.

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