24 Tools aus dem Netz im Einsatz für Bibliotheken

Aufruf zur Adventskalender-Bloggerparade

Netzwerkeln, der Selbstlernkurs ist beendet, aber dieses Blog soll nicht einschlafen. Daher ist mir die Idee für einen Adventskalenders gekommen.

24 Tage = 24 Tools aus dem Netz im Einsatz für Bibliotheken

Ziel ist es, wenigstens 4 Beiträge zu sammeln, die an den Adventssonntagen veröffentlicht werden können. Toll wären aber 24 Beiträge für 24 Adventskalendertürchen.

Bei Netzwerkeln ging es immer wieder um Tools und wie sie für sich selbst und / oder für Bibliotheken eingesetzt werden können. Daher wäre es doch schön, wenn die positive Erfahrungen und Ideen zum Einsatz in der Community miteinander geteilt werden und wir uns so gegenseitig beschenken können.

In den Blogbeiträgen sollten möglichst fünf von folgenden sechs Fragen beantwortet werden (, aber sie können auch ganz frei gestaltet werden):

  • Wie lautet der Name des Tools und wo findet man es (Link)?
  • Welche Kosten entstehen bei der Nutzung des Tools?
  • Können Sie / könnt Ihr eine kleine Anleitung zum Programm geben oder verlinken?
  • Wofür lässt sich das Tool einsetzen, z.B. in einer Schulung als Quiz, oder im Bibliotheksalltag zur Buchvorstellung?
  • Wie ist Ihre / Eure Erfahrung mit dem Programm?
  • Haben Sie / habt ihr Vorschläge für den Einsatz des Tools?

Wer mitmachen möchte, kann sich gerne hier in dieses Etherpad eintragen. Tag aussuchen, Tool eintragen und das Blog angeben, wo der Beitrag erscheinen wird.

Nun besteht genug Zeit, den Beitrag vorzubereiten. Der Beitrag muss am vorgesehenen Tag um spätestens 07:00 Uhr veröffentlicht werden. Bitte im Beitrag darauf hinweisen, dass er ein Teil des #netzadvent2020 ist. Über die Einbindung des Logos und eine Verlinkung auf „https://netzwerkeln.bibliothekswelt.de/tag/netzadevent2020/“ würde ich mich freuen. Sie können auch den unten stehenden Code kopieren und im eigenen Blog verwenden:

<a href="https://netzwerkeln.bibliothekswelt.de/tag/netzadevent2020/"><img src="http://netzwerkeln.bibliothekswelt.de/wp-content/uploads/Notes_201016_221016_1-1-1024x539.jpg" alt="Logo von Netzwerkeln mit Weihnachtsmütze" /></a>

„Abgabetermin“ ist eine Woche vor Veröffentlichung (siehe Etherpad). Dafür bitte folgende Angaben per Mail netzwerkeln[at]bibliothekarisch.de senden:

  • ein funktionierender Links zum Beitrag in Ihrem / Eurem Blog.
  • gerne ein paar Worte zu Ihnen/Euch und/oder Ihrem/Euren Blog, ggf. zur Bibliothek.

Toll wäre, wenn der Beitrag oder CC-BY veröffentlicht würde (keine Pflicht).

Diese Informationen werden hier in einem verweisenden Beitrag übernommen, der am entsprechend vorgesehenen Tag hier um 07:30 Uhr erscheinen wird und somit Teil des Adventskalenders wird.

Logo von Netzwerkeln mit Weihnachtsmütze

Auf Wiedersehen, es war … – ein kleines Fazit

Liebe Mitlesende,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

tja, damit ist der Kurs abgeschlossen. Finito, Ende, fertig. Ein halbes Jahr liegt hinter der kleinen Städtreise ins Land von Social Media. Entstanden sind zahlreiche Lektionen über liebgewonnene Social-Media-Megastädte (Blogs, Mikroblogs, Soziale Netzwerke), kleinere Orte am Rande der Megastädte (z.B. Wissenschaftliche Netzwerke), aber auch über Infrastrukturen (RSS-Feeds, Kuratierungsdienste) und Regeln (Urheberrecht, Datenschutz, Footprints etc.) hin zu Einblicken in die fast industrialisierten Manufakturen für das Kollaborative Arbeiten (Wikis, Etherpads & Co). Wir haben auch die Welt bunt gemacht (Bilder) und die Vielfalt von Social Media entdeckt (Social Reading, Gaming, Tools). Die letzte Lektion haben Sie gerade abgeschlossen, bei der es darum ging, nicht nur Besucher, sondern ein dauerhafter Einwohner im Social-Media-Land zu werden.

GESCHAFFT!

Danke für Ihre Reisebegleitung über kürzere oder längere Teile der Reise. Es war manchmal sehr still und für mich stellte sich die Frage, ob ich die Reise allein begangen habe. Die Beiträge wurden auf Twitter geteilt und hin und wieder verirrte sich der ein oder andere wohl auch regelmäßig in die Individualreisegruppe, ohne laut zu geben.

Daher wäre es schön, wenn vielleicht doch am Ende noch das ein oder andere kleine Fazit käme, wie Ihnen / Euch der Kurs gefallen hat.

Gerne hätte ich die Inhalte hier im Blog unter eine nachnutzbare Lizenz gestellt, aber wenn man auf den Schultern von Giganten wächst und eben auch deren Inhalte nachnutzt, die unter keiner entsprechenden Lizenz stehen, ist dies nicht ohne weiteres möglich. Daher nochmals einen herzlichen Dank an die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, die es mit Ihrer Erlaubnis, den 3. „NETzWorking-Kurs“ nachzunutzen, ermöglichte, in der Kürze der Zeit während des COVID-19-LogDowns während März und April 2020 ein entsprechendes Weiterbildungsangebot zu gestalten. 

Was bleibt sonst noch zu sagen?

Bei Fragen zum Kurs bleibt der Support bis 31.01.2021 bestehen, hier über das Blog in den Kommentaren oder drüben bei Twitter.

Ansonsten hoffe ich auf ein Wiedersehen irgendwo im Social-Media-Land.

Einwohner werden im Social-Media-Land

Wir haben in den letzten Wochen und Monaten das Social-Media-Land besucht, haben uns kreuz und quer bewegt, uns Millionen-Städte, aber auch die Infrastruktur näher angeschaut. Jetzt stellt sich aber die Frage, wie wird man dauerhaft ein aktiver Einwohner des Landes?

Dazu schauen wir uns ein paar Dinge an, die dabei helfen können. ES gibt kein Patentrezept, es gibt kein absolut Richtig oder Falsch. Die hier gemachten Aussagen gehen von der Homebasis aus, Ihrem Blog.

Was braucht es?

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Eine letzte Pause

Eigentlich sollte heute die letzte Lektion erscheinen, allerdings wird eine letzte Pause daraus. Den in der Startankündigung stehende Vorlauf konnte ich bis jetzt ganz gut halten. Die Pause zwischendurch hat geholfen, ihn aufzufüllen, neigte er sich zum Ende, aber diesesmal habe ich es nicht geschafft. Die Anforderungen auf Arbeit waren zeitraubend, sodass wenig Zeit und Nerven blieben, diese letzte Lektion zu gestalten.

Nun möchte ich die letzte Lektion nicht einfach nur kurz hinschreiben, sondern wie alle anderen Lektionen durchdenken und nicht zu Papier bringen aber in einen Blogbeitrag gießen. Bis jetzt waren Sie als Individualisten unterwegs, waren Individualreisende im Social Media Land. In der letzten Lektion wird es um die Frage gehen, wie man vielleicht gemeinsam eigene Abenteuer in diesem Land starten kann, regelmäßig und mit bleibenden Spaß.

Also geben Sie mir etwas Zeit, diese Lektion fertig zu schreiben. Diese Woche werde ich nicht dazu kommen, aber in der darauffolgenden Woche habe ich genug Zeit. Die letzte Lektion wird es daher nicht heute, sondern erst am 12.10.2020 geben.

Tools, Tools, Tools

Wissen Sie, was für einen Wahnsinn Sie inzwischen kennengelernt haben? Dies ist eigentlich keine wirklich Lektion, aber am Ende doch, denn am Ende geht es hier um Tools. Als erstes finden Sie nochmal eine Tabelle mit allen Tools der vergangenen Lektionen, die wir genutzt oder die zumindest erwähnt worden sind. Im zweiten Teil dieser eigentlich letzten Lektion geht es darum, wo man weitere Tools finden kann.

Tools aus den vorangegangenen Lektionen finden Sie auf der Extra-Seite zum Modul 7. Ich fand es überraschend, wie lang die Tabelle dafür geworden ist.

Weitere Tools finden

Nichts leichter als das, weil gefühlt gibt es davon mehr, als man je gebrauchen kann. Oft kommt es auf Details an.

  • eigene Anforderungen und gewünschte Ergebnisse
  • Funktionsumfang im Detail
  • Datenschutz
  • Lizenzvergabe (z.B. Creative Commons)
  • Nutzungslizenzen (nur privat, auch als Bildungseinrichtung, non-commercial etc.)
  • Kosten

Oft gibt es zu bekannten Social-Media-Angeboten eigene Empfehlungs- und Expertenseiten, die weitere Tools gesammelt haben und ihre Funktionsweise und Mehrwerte vorstellen, z. B.

Beliebt sind auch Seiten, die einem sagen, welche Tools man kennen sollte.

Da die Welt der Tools in ständiger Bewegung ist, sollte man aber immer darauf gefasst sein, dass die vorgestellten Tools vom Anbieter vom Netz genommen wurden oder dass sich die Nutzungsbedingungen geändert haben. Oft jedoch lassen sich die Funktionen eines Tools dann durch ein oder zwei andere ersetzen.

Es gibt auch Seiten, die sich darauf spezialisiert haben, Tools für bestimmte Zwecke vorzustellen, z.B.

Auch spezialsierte Twitter-Accounts können immer mal wieder interessante Tools verlinken.

Blogs der bibliothekarischen Community können ebenfalls hilfreich sein, wenn man dort mal schaut.

Gerade auch im Bildungsbereich lassen sich immer wieder gute Tools entdecken, die auch in Bibliotheken gut genutzt werden können.

Die Liste könnte ich jetzt weiter verlängern und wäre trotzdem lange noch nicht fertig. Am Ende müssen Sie entscheiden, ob Sie selbst eine Lösung finden können oder Hilfe in Form eines Tools benötigen, ob das Tool dann Ihre Anforderungen erfüllt oder nicht. Das kostet unter Umständen Zeit und oft helfen Empfehlungen von Kolleg:innen, Bloggerkolleg:innen oder der ein oder andere Blogbeitrag.

Entdeckeraufgabe

Ihre Aufgabe diesesmal ist es, sich ein Tool selbst zu erarbeiten, d.h. Sie müssen nicht von Null anfangen, da es bestimmt Hilfeseiten und FAQs beim Tool oder einen Blogbeitrag dazu gibt.

Suchen Sie ein Tool für „Social Bookmarking“ oder „Infografiken“.

Schreiben Sie einen Beitrag darüber und beantworten Sie folgende Fragen:

  • Welche Funktionen bietet das Tool?
  • Wo könnte das Tool (in der Bibliotheksarbeit) eingesetzt werden?
  • Was ist bei der Anmeldung zu beachten und den nachfolgenden Einstellungen?
  • Entstehen Kosten?

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten. Setzen Sie doch einfach einen Bezug auf diese Lektion (Link) oder schreiben Sie hier einen kurzen Kommentar mit Link zu Ihrem Beitrag.

Für diesen Beitrag haben Sie zwei Wochen Zeit. Danach gibt es noch eine letzte abschließende Lektion, denn wir haben uns nun deutlich dem Ende genähert und interessante Themen und Sight-Seeing-Objekte auf unserer Route genauer betrachtet. Also, viel Spaß bei dieser Lektion und bis zum letzten virtuellen Treffen am 28.09.2020

Quiz- und Gaming zum Lernen

Quizzen und Gamen in Bibliotheken? Für viele Bibliotheken, sowohl öffentliche als auch wissenschaftliche Bibliotheken, gehören Gaming-Elemente inzwischen als Teil insbesondere von Schulungsangeboten zur täglichen Arbeit dazu. Diese Lektion wird einen kurzen Blick auf die Welt der Games in Bibliotheken werfen, wobei es nicht um die Ausleihe von Games geht, sondern um Anwendungsmöglichkeiten in der Bibliotheksarbeit. Die Lektion wird kurz sein und diesmal wird es keine Hausaufgaben geben. 😉

Disclaimer: Ich habe bei meiner Arbeit nicht direkt mit Spielen / Gaming zu tun. Die hier gemachten Ausführungen sind angelesen oder beruhen auf Beobachtungen als Teilnehmerin von Veranstaltungen, die Gaming-Elemente enthielten.

Digitale Spiele, die gespielt werden, verweisen auf die alltäglichen Interessen und Träume – seien es Sport-, Musik-, Knobel-, oder Abenteuerspiele. Darum sollte man schauen, ob diese Spiele nicht mit der Realität verknüpft werden oder umgekehrt in die Realität übertragen werden können. Spielend lernen, heißt etwas einfach zu (er)lernen. Das Lernen passiert nebenbei und mühelos. Warum sollte man sich das in der Bibliothek nicht zunutze machen?

Bibliotheken können ein realer Ort für virtuelle Spielcommunitys werden, d. h. sie können als Treffpunkt für Gamer oder als Austragungsort für Videospieltuniere werden, da sie oft neben der passenden Infrastruktur (Strom, WLAN, Toiletten etc.) auch den Platz bieten können, den es dafür benötigt. (Beutelspacher 2019)

Daneben können Spiele als Teil von Veranstaltungen Ausgangspunkt für die Thematisierung von Themen wie z. B. Medienkompetenz, Spielsucht oder Gewaltverherrlichung in Spielen werden.

Auffällig ist, dass die meisten Tipps und Tricks, aber auch die Beschäftigung mit Gaming sich i. d. R. um die Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen dreht. Doch erreicht man durch Spiele nicht nur unsere Jüngsten, sondern alle Altersstufen von Bibliotheksnutzer:innen.

Spiele rund um Bibliotheken und Leseförderung

  • Letterheinz „als Informationsvermittler“ – Beitrag im Bibliotheksforum Bayern, 01 (2007) H 2, S. 111
  • App Lesestart (Android, iOS) – mit dem Lesestart-Känguru wird die Bibliothek besucht und man kann in fünf spannende Bücherwelten eintauchen. Die App unterstützt das Programm „Lesestart„, welches die Stiftung Lesen im Auftrag des BMBF durchführt. Ziel ist es, allen Kindern Lust aufs Lesen zu machen. Auch Öffentliche Bibliotheken sind Teil des Programms.

Spiele können aber auch zur Aktivierung bei Schulungen und / oder zur Lernkontrolle eingesetzt werden. Dabei geht es um game-basiertes Lernen.

Aktivierende Spiele

Escape-Game

Ein im Rahmen der Vermittlung von Open Access eingesetzte Spielvariante ist Escacpe-Game. Mit dieser Spielform kann ein kleines Abenteuerspiel in der Bibliothek oder zu einem Thema organisiert werden. Dabei müssen in einem realen oder virtuellen Raum innerhalb einer Bestimmten Zeit Rätsel gelöst und Gegenstände gefunden werden, um aus dem Raum zu entkommen. Dabei spielt kann man als Einzelperson oder Gruppe spielen. Ein Beispiel ist dafür ist „Escape the room and enter Open Access – Escape Games in der Wissensvermittlung“ der Bibliothek des Museums für Naturkunde in Berlin (siehe Trojok 2020).

Actionbound-Spiele

Actionbound ist eine Schatzsuche, bei der man mobile Abenteuer und interaktive Guides für Smartphones und Tablets gestalten kann. So lassen sich mit diesem Spiel Klassenralleys und Bibliothekstouren gestalten, bei denen die Teilnehmer:innen aktiv einem Parcours folgen, Rätsel und Aufgaben unter Zeitdruck lösen und am Ende einen „Schatz“ gewinnen können, wobei sie ganz nebenbei spielerisch viel über die Bibliothek gelernt haben. (Hochstein 2018). Die App Actionbound kann am PC mit Inhalten gefüllt und mit Smartphone oder Tablet gespielt werden. Die App ist kostenpflichtig, aber die Jahresgebühren sind verhältnismäßig gering. Leider sind die Kosten für Wissenschaftliche Bibliotheken deutlich höher als für Öffentliche Bibliotheken.

BIPARCOURS ist eine App, welche vom Bildungspartner NRW für schulische und außerschulische Lernorte angeboten wird. Die App (Android, iOS) bietet Quizzelemente sowie Foto-, Video- und Audioelemente, einen QR-Code-Scanner und Ortsangaben. Berechtigt zur Nutzung sind leider nur Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Die App ist im Einsatz vergleichbar mit Actionbound.

Lernkontrolle

Kahoot!

Kahoot! ist eine Quizz-App, mit der Wissensstände abgefragt werden können. Dabei handelt es sich um ein Freemium-Angebot, welches aber nur eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten in der Basic-Funktion bietet.

LearningSnacks

LearningSnacks – Bei den Snacks wird ein Chatbot-Gespräch simuliert. Dabei stellt der Bot Fragen und der/die Antwortende kann aus mehreren Antworten wählen. (Beispiel: FollowUp Bibliotheksbenutzung) Die LearningSnacks können nach Anmeldung selbst gestaltet werden.

Sonstige Gaming-Angebote

Beim JigsawPlanet können Sie eigene Online-Puzzels erstellen. Die können z.B. im Rahmen der Unterstützung bei der Lösungsfindung zusammengepuzzelt werden, den nächsten Hinweis bei einer Bibliotheksralley beinhalten oder einfach nur per Bild die Bibliothek ein bisschen näher bringen. (Beispiel)

Lost in Antarctica soll dabei helfen, das wissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Entwickelt wurde das „Serious Game“ dur die Universitätsbibliothek und das Institut für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Braunschweig. In 12 Leveln kämpfen sich die Spieler:innen durch Themen wie Recherche, wissenschaftliches Schreiben, Urheberrecht, Citavi, Zitieren und Bibliografieren, Zeitmanagement und anderes.

WebQuest ist eine Herausforderung, bei der Fragen durch Recherche im Internet gelöst werden können. Dabei geht es eher um ein problem- und handlungsorientiertes Lernen als um das Erlernen von klassischer Informationskompetenz. Beim ULB-Tutor der ULB Münster können Sie beispielsweise eine solche WebQuest durchspielen.

Einfache Lernspiele lassen sich zudem mit LearningApps.org erstellen. Hier haben Sie verschiedenen Möglichkeiten, ein Spiel zu gestalten.

Literatur

Beutelspacher, Lisa: Auf zu neuen Abenteuern!; In: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal; 6 (2019) 3, S. 56-69, DOI: 10.5282/O-BIB/2019H3S56-69

Boss, Catharina: Gaming in Bibliotheken: Wie Bibliotheken
das nächste Level knacken wollen
, B.I.T.online, 22 (2019) 1, S. 67-69.

Hochstein, Bianca; Topf, Romy: Kein Selbstläufer – jedoch hilfreiches Werkzeug : Wie man die App Actionbound in den Bibliotheksalltag einbauen kann – Ein Anwenderbericht; In: BuB, 70 (2018) 05, S. 270-271, urn:nbn:de:0290-opus4-160087

Pianos, Tamara; Burblies, Christiane, Krüger, Nicole: Boah ist das langweilig! – Aktivierende Methoden für IK-Veranstaltungen, In: Hands-On Lab analog, 107. Deutscher Bibliothekartag in Berlin 2018. urn:nbn:de:0290-opus4-33190

Trojok, Anotonia: Escape the room and enter Open Access – Escape Games in der Wissensvermittlung; In: Themenkreis 2: Bibliothek als physischer Ort, 109. Bibliothekartag 2020. urn:nbn:de:0290-opus4-170455

Social Reading im Web

Wir haben die größte Strecke hinter uns und haben neben Megastädten, kleinere Städten und auch die Social-Media-Infrastruktur betrachtet. Jetzt im 7. Modul schauen wir uns punktuelle Highlights an und widmen uns vielleicht auch dem etwas Unbekannteren. In dieser Lektion des letzten Moduls widmen wir uns dem Thema „Social Reading“.

Die Geschichte des Lesens beginnt ziemlich früh in der Menschheitsgeschichte mit den Höhlenmalereien der Urzeit und ist auch heute – trotz zunehmender Sprachnachrichten und Hörbücher – nicht wegzudenken. Dies macht der folgende Film deutlich:

https://youtu.be/Pzppayh4M28

Lesen hat dabei oft einen sinnlichen Charakter und stellt eine eher auf sich bezogene, einsame und persönliche Tätigkeit dar.

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Kreatives im Netz

In dieser Woche wird es ein bisschen vermischt, aber neben dem Halt Pinterest, werden wir uns mit Emojs (auch Emoticons oder Smileys bezeichnet), Gifs und Memes beschäftigen.

Ein Disclaimer vorneweg: Dieser Beitrag enthält eine Überdosis Cat Content, womit hier tatsächich Katzen gemeint sind, womit aber oft auch gemeint ist, das „niedlicher Inhalt“ dazu führen soll, ernsthafteren Inhalt zu konsumieren, zu lesen, wahrzunehmen. Auch hier dient der Cat Content als Markenbotschafter für die vorgestellten Themen.

Pinterest

Pinterest ist eine Bildercommunity, in der Nutzer ihre Bildersammlungen an virtuelle Pinnwände heften.

Der Name Pinterest ist dabei ein Kunstwort, dass sich sich aus den englischen Wörtern pin (anheften) und interest (Interesse) zusammensetzt. Die Aussage ist, dass man durch das öffentliche Anheften an einer virtuellen Pinnwand seine persönlichen Interessen herausstellen kann. Andere Nutzer können auf diese Bilderaufmerksam werden und sie sich ebenfalls auf ihrer eigenen Pinnwand „merken“, sie kommentieren oder einfach nur teilen.

Die so angehefteten Bilder werden „Pins“ genannt. Darüber kann man sich mit anderen Nutzern, Themen, Pinnwänden und Websites verbinden. Angepinnt werden können aus Bilddateien der Formate JPG, PNG und GIF und Videos von YouTube oder Vimeo.

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Bewegte Bilder

Bis jetzt waren unsere Reiseziele recht statisch. Diesmal gibt es nun mehr Bewegung. Wir lassen Bilder in Bewegung geraten.

Internet ohne Videos? Komplizierte Dinge lassen sich doch sehr einfach durch Videos erklären, ohne langwierige Texte und schwierig zu gestaltende Bilder. In der ein oder anderen Lektion hat ein Video komplexe Sachverhalte einfach erklärt. Und ganz ehrlich, es ist doch super einfach, das Smartphone zu zücken und seinen lieben daheim ein Video vom Strand per WhatsApp-Nachricht zu schicken oder als Story auf Instagram aller Welt den entspannenden Nachmittag zeigen?

In dieser Lektion werden wir uns genauer mit Video-Plattformen und bewegten Bildern im Internet beschäftigen.

Als Einstimmung auf das Thema können Sie sich ein kurzes Video zum mittelalterlichen Auskunftsplatz auf YouTube ansehen.

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[Zusatzlektion] Lizenzfreie Bilder zur kostenlosen Nutzung

Bilder kann man ständig gebrauchen, den Bilder sorgen für Hingucker, aber die wenigsten sind die besten Grafiker oder Fotografinnen. Aber dennoch will man das perfekte Bild für seinen Social-Media-Beitrag haben, den Bilder sind Hingucker, das Auge bleibt an ihnen hängen und macht ggf. neugierig auf den dazugehörigen Beitrag.

Das Netz quillt über vor Bildern, aber jetzt jeden Urheber oder jede Urheberin zu fragen, ob man deren Bild verwenden darf, ist für beide Seiten unter Umständen müßig.

Um gute Bilder zu finden – Grafiken, Fotos, Cliparts, Icones etc. – gibt es zahlreiche Datenbanken, die mit Bildern für kleines Geld oder sogar kostenlosen Bildern werben. Perfekt. Da auch das Budget oft klein ist, perfekter, wenn es eine kostenlose Nutzung gibt. Bilder, die ich nutzen darf und für die ich nix bezahlen muss, wer will mehr verlangen.

Nun ja, da ist immer noch das Problem mit dem Urheberrecht und der Nutzungserlaubnis seitens des Urhebers. Hier helfen Lizenzen weiter, die Pauschal jedem, der das Bild nutzen möchte, genau sagt, was er damit machen darf.

Lizenzen – pauschale Übertragung von Nutzungsrechten

Die meisten Bilddatenbanken zeigen zu jedem Bild an, welche Lizenz gilt und es Ihre Pflicht, sich vor der Nutzung genau Gedanken darüber zu machen, wo wird das Bild am Ende überall auftauchen?

Ein typisches Anwendungsszenario könnte sein: Sie schreiben eine Blogbeitrag, der über Twitter und Facebook geteilt werden darf bzw. geteilt wird. Zudem gefällt Ihrem Vorgesetzten der Post und er bittet Sie, diesen auch noch in der Bibliothekszeitschrift, die einmal im Vierteljahr gedruckt erscheint und für einen kleinen Obolus verkauft wird, zu veröffentlichen. Das ist eine tolle Anerkennung, aber das macht es für Sie auch notwendig, genau in die Lizenz zu schauen, weil alles zustimmungspflichtige Veröffentlichungen eines fremden Bildes sind. Viele Lizenzen erlauben das eine und verbieten das andere oder der kleine monitäre Betrag, den man entrichtet, deckt nur eine Nutzung ab.

Ein Beispiel für sorgfältige Lizenzprüfung

Buch Life on Instagram, 2017 mit einem daraufliegenden Handy, auf dem Instagram geöffnet ist
Life on Instagram – 2017

Dieses Bild habe ich in einer Datenbank gefunden, wo es ohne Verlinkung auf die Lizenz als CC0, gemeinfrei und lizenzfrei betitelt worde.


Super, aber hellhörig geworden bin ich dann doch, weil es keine Verlinkung gab. CC0-Lizenz und andere freie Lizenzen (außer datenbankeigene) müssen in den Bilddatenbanken beim jeweiligen Bild verlinkt sein. Ist dies nicht der Fall, gehen Sie davon aus, dass da was nicht stimmt.

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